Firmung: Sternenhimmel
Die Idee: Die Organisatoren der Firmung im Jahr 2003 wollten gerne
über der versammelten Kirchgemeinde einen großen Sternenhimmel gezeigt habe. Die große Frage dabei: Wie sollte die Realisation aussehen?
Schließlich sollte an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in zwei
verschiedenen Kirchen mit ganz unterschiedlichen baulichen Gegebenheiten
an einer mehr als 15m hohen Decke ein stilisierter Sternenhimmel zu
sehen sein. Wie gesagt: Am Tage. Und das sehr, sehr kurzfristig...
Da sozusagen vor der Haustür die passenden Partner vorhanden waren,
betraute man Christian Schnabel und Stephan Klein mit der Lösung dieses
Problems. Wärend Stephan Klein die organisatorische Seite übernahm und
sich um Finanzierung, Transport, etc. kümmerte, widmete sich Christian
Schnabel den technischen Aspekten. Viele Überschlagsrechnungen,
Probeaufbauten und zahlreiche Telefonate führten letztendlich zu einer
überzeugenden Lösung.
Verschiedene Lösungsansätze (von Hochleistung-Diaprojektoren über
Datenprojektoren und Profilscheinwerfern) wurden auf Praxistauglichkeit
und Preisverhältnis hin überprüft, denn es war schnell klar, dass als
einzige realistische Möglichkeit an eine Projektion des Himmels zu
denken war. Dabei musste auf die vorhandenen Stromanschlüsse
zurückgegriffen werden.
Ein 1200W HMI Moving-Head-Profiler mit eigens angefertigtem
Custom-Gobo (war per Express-Kurier exakt 10 Minuten vor Beginn
angekommen - just in time...), sowie zwei 575W Wash-Lights projezierten
schließlich einen gestochen scharfen und dynamischen Sternenhimmel an
die Decke. Selbst bei schlechten Lichverhältnissen konnte sich dieses Bild sehr gut
durchsetzen und überzeugte die Veranstalter wie die Kirchengemeinde.
Nebenbei wurden die ausgestellten Werke der Jugendlichen ebenfalls um eine eigene Ausleuchtung ergänzt und die vorhandene Tonanlage den Anforderungen entsprechend erweitert.
